~ concert+ ~

13. September 2017

~ Soirée Brassens en Trio ~ 20.30

Die Musiker Charles Lardy, Tarek Beswick und die Künstlerin Michèle Kolácková widmen dem grossen französischen Troubadour Georges Brassens ein Konzert, bei welchem sie seine Lieder wortgetreu in verschiedenste Musikstilrichtungen katapultieren. Obwohl Brassens seine Konzerte nur singend, auf der Gitarre begleitend und höchstens mal von einem Kontrabass unterstützt aufführte, erlaubt sich das Trio, der Gitarre und dem Gesang ein bisschen Horn und Perkussion zur Seite zu stellen. Jedes einzelne Brassens-Lied wird in Erläuterungen und eine visuelle Inszenierung eingebettet. Damit auch dem nicht-frankophonen Publikum das sprachliche Ergötzen nicht vergönnt ist, steht ein kleines Programmheft zur Verfügung.

 

Georges Brassens war einer der grössten französischen Troubadour-Sänger der 1950-er Jahre.
 Ähnlich wie beim Schweizer Troubadour Mani Matter ruht ein grosser Teil der Kunst in seinen Liedtexten. Eine Spezialität von Brassens ist sein unerschöpflicher Wortschatz, der getränkt ist von sehr archaischen, hochsprachlichen bis hin zu modernen, vulgären Ausdrücken. Brassens besingt alltägliche Banalitäten und Kleinlichkeiten auf eine unglaublich warmherzige und ironische Weise, er porträtiert skurrile Figuren aus unserer Gesellschaft, und er huldigt vor allem den marginalen Geschöpfen auf dieser Welt, seien es Huren, Diebe oder einfach Andersdenkende.

 

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